Spielbericht MSF Tornado Kierspe

Schwarzer Tag für Seelzes Motoballer.

Im Rückspiel des Pokals gab es eine 10:3 Schlappe nach nur 3 gespielten Vierteln. Dabei waren die Vorraussetzungen für dieses Spiel optimal. Mit einem 7:4 Sieg im Gepäck fuhr man frohen Mutes nach Kierspe und freute sich auf ein gutes Spiel. Übermäßige Anspannung oder Nervosität waren nicht zu sehen. Auch unsere mitgereisten Zuschauer (Vielen Dank für eure Unterstützung!) sahen keinen Grund pessimistisch in dieses Spiel zu gehen. Als dann der Anpfiff der Partie ertönte wendete sich dieses Blatt scheinbar, denn von dem gewohnt lockeren Spiel war nichts zu sehen. Man überließ Tornado ein wenig zu sehr das Feld und wurde damit schnell bestraft. Nach nur 3 Minuten findet Pascal Loskand eine Lücke im Seelzer Abwehrverbund und trifft zum 1:0 für die Volmestädter. Danach gelingt es keinem der beiden Teams große Akzente zu setzen, während es immer wieder kleine Nickligkeiten untereinander gibt, aber nichts wilderes dabei geschieht. So dauerte es bis zur 15. Minute, bis es heikler wurde. Erst bekommt Dovydas Zilius eine grüne Karte für´s reinfahren von der falschen Seite. Fast mit dem Angriff darauf stoppt Tobias Hahnenberg einen Kiersper Angriff Gelbwürdig und verursacht damit einen Elfmeter. Diesen konnte Louis Heller auf der rechten Seite platziert unterbringen und zum 2:0 erhöhen. Die Zuschauer mussten nicht lange warten, bis es zum ersten Aufreger der Partie kam, dem Pfiff zum nächsten Elfmeter. Laut Schiedsrichtergespann soll MSC Torwart Kevin Hahnenberg den Ball außerhalb des Kreises hineingezogen haben. Den fälligen Elfmeter schoss Oliver Sinn ebenfalls in die rechte Seite zum 3:0. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause. Bis zur 28. Minute ein Hin und her beider Seiten ohne Tore, ehe Tobias Hahnenberg die nächste Gelbe Karte bekam. Diese Überzahl nutze Tornado mit dem 4:0 in der 30. Minute durch Loskand. Doch nun waren unsere Jungs auch dran und konnten Ihren Teil zur besten Phase des Spiels beitragen, in dem Vygandas Zilius in der 32. Minute auf 4:1 verkürzte. In der 33. Konterte Tornado mit dem 5:1 durch Sinn, während wieder nur 2 Minuten später Dovydas Zilius auf 5:2 verkürzte. Nur eine Minute später das 6:2 durch Loskand und wieder eine Minute später Tobias Hahnenberg mit dem 6:3 und dem Ende der Torflut, sowie dem Pausenstand. Kurz vor der Pause wurde die Sonne durch starken Regen abgelöst, der diesem Spiel in Folge irgendwo auch gerecht wurde. Keine 3 Minuten waren im dritten Abschnitt gespielt, als das Spiel quasi entschieden war. Im Mittelfeld kam ein Spieler der Tornados ins rutschen und fiel bei einer Drehung vom Motorrad. Daraufhin wurde der direkt nebenstehende Tobias Hahnenberg zum Schiedsrichter gerufen und mit der roten Karte bedacht. Nun waren unsere Jungs in Unterzahl und mussten direkt im Anschluss die bittere Pille zum 7:3 schlucken. Mit diesen 2 Szenen war alles durch. Man merkte unseren Jungs die Bitternis über diese und weitere Entscheidungen deutlich an, es war kaum vernünftiger Spielfluss zu erkennen. In der 46. Dann das 8:3 durch Jan Berner unter tosendem Jubel der Tornado Anhänger. Dann kam es zur 51. Minute. Vygandas Zilius und Jan Berner fahren während eines Seelzer Angriffes am Kreis lang. Berner fällt nach einem kleinen Zusammenprall, dessen Motorrad lässt er Richtung Bruder Sascha Berner fallen, der daraufhin fällt. Diese Aktion war für die Schiedsrichter Grund genug eine weitere rote Karte auszusprechen. Mit nunmehr 2 Mann war die einzige Devise das Spiel irgendwie zu beenden. Dovydas Zilius und der aufopfernd kämpfende Stefan Schwarz gaben alles, konnten jedoch das 9:3 und 10:3 (Berner, Heller) genauso wenig verhindern wie der arme Keeper Kevin Hahnenberg, der heute auch einige gute Aktionen vorweisen konnte. Somit ging es dann in die vermeintlich letzte Pause. Doch daraus wurde nichts, da sich unser Team dagegen entschloss weiter zu spielen. Grund dafür war der eindeutige Tenor, dass es keinen Sinn habe unter diesen Bedingungen weiter zu spielen und die nächste Karte ohnehin bald gefallen wäre. Leider waren diese Emotionen Sieger, weshalb es tatsächlich nicht mehr zu einem vierten Viertel kam. Bei allem Verständnis für die Jungs, die heute sicher auch nicht ihren besten Tag hatten, aber egal was für Emotionen im Spiel sind, wir sollten den Respekt und die eigene Haltung nicht verlieren. Dabei haben Provokationen genauso wenig auf dem Platz verloren. Insofern ist es Schade das man sich trotz dieser „Benachteiligung“ nicht zumindest selbst im Positiven darstellen und den Respekt gegenüber dem Gegner behalten konnte. Dieser Tag wird hoffentlich schnell abgehakt werden können, damit die Köpfe wieder frei sind wenn es um die Meisterschaft geht. Dazu empfangen wir dann den MBC Kierspe am 12.06.2016 am Kanal.

 

Von dieser Stelle dann noch einmal Herzlichen Glückwunsch an den MSF Tornado Kierspe zum Weiterkommen und viel Erfolg im weiteren Turnierverlauf.

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